Zum Inhalt springen

Klimabewegung

ausgeco2hlt ist eine besondere Gruppe in der deutschsprachigen Klimabewegung: sie sind schon seit über 10 Jahren beständig aktiv, mit vielen langjährigen Mitgliedern. Sie nehmen sich Zeit für Theorie und Beziehungsarbeit, aber sind auch sehr praktisch veranlagt: sie habend den Widerstand gegen die Braunkohle im Rheinland entscheidend mitgeprägt. In “Jenseits von Hoffnung & Zweifel” reflektieren sie über den Zustand der Bewegung und was es braucht, um langfristig aktiv zu werden. Sie schreiben ernst und zugleich selbstironisch, gehen fragend voran und geben viele gute Antworten!

Eine Zeichung zeigt eine apokalyptische Vergiftete Welt. Im Vordergrund ist ein Mensch mit Raumfahrerhelm zu sehen. Der Boden ist verseucht.

Das Kollektiv “OccupyCOP27” hat schon im November diesen Brief an verschiedene deutsche Klimagruppen geschrieben, in dem sie das Schweigen der deutschen Klimabewegung zum Krieg in Gaza kritisieren. Im Brief prangern sie die Unterdrückung linker jüdischer Stimmen im deutschen Diskurs an und gehen auch auf die Verbindung zwischen dem Krieg und fossilen Interessen ein.

Greta Thunberg auf einer Demonstration gegen Total mit anderen Aktivist*innen. Sie Schreit in ein Megafon.

Greta Thunberg wird seit Monaten von großen Teilen der deutschen Presse als antisemitisch verurteilt. Max Lill hat uns diesen Text zukommen lassen, um Greta differenziert zu verteidigen, das Verhalten der deutschen Bewegungen und Zivilgesellschaft kritisch zu beleuchten und Wege nach vorne zu skizzieren.

Bild von der Vergesellschaftungskonferenz. Es sind Zuschauner*innen, ein Diskussionpanel und Transpis im Hintergrund zu sehen.

Bericht der taz über die Vergesellschaftungskonferenz und die Beweggründe der Aktivist*innen.

Wir legen euch diesen Podcast mit Gesine Langlotz zur Transformation in der Landwirtschaft an’s Herz. Gesine platzt vor Wissen zum Thema, arbeitet selbst in der Landwirtschaft und ist schon lange in der Klimabewegung aktiv. Bei “Was tun?!” bespricht sie die Realität bäuerlicher Betriebe, zeigt die Wichtigkeit von Bodenpolitik und analysiert, was soziale Bewegungen tun können, um sich mit Bäuer*innen zu organisieren. Die Aufnahme ist fast ein Jahr alt, aber hat kein bisschen Aktualität verloren, weil Gesine dank ihrer Analyse die aktuellen Entwicklungen schon lange hat kommen sehen.

In diesm Artikel reflektieren die Autor*innen das Bewegungs-Jahr 2023. Sie schlagen vor, von Lützerath und der Mobilisierung in Frankreich zu lernen, lokale Auseinandersetzungen zu vernetzen und gegen den “ökozidalen Kapitalismus” vorzugehen. Das Verlassen von Melancholie und die Entwicklung neuer Strategien, sehen sie als Voraussetzung, um die Eskalation des Bestehenden anzustreben und die Hoffnung auf Veränderung zu bewahren.

Die Folgen der Klimakrise sollen laut Basti (iL) ein neuer Ausgangspunkt für die Klimabewegung sein: Die Krisenerfahrungen seien sehr verschieden “und trotzdem bilden sie eine zumindest in Teilen geteilte Erfahrung, aus der heraus ein globales Projekt der Solidarität als Lösung erwachsen kann”.

28 UN-Klima-Konferenzen (COP) und noch nie stand ein Ende fossiler Energieträger in einem der Abschlussdokumente. Im Gegenteil: Die Regierungen der Erde wollen in den nächsten 30 Jahren noch mehr Öl und Gas verbrennen! Nadja Charaby analysiert, was bei der aktuellen COP wichtig, was zu erwarten ist und zieht die Verbindung zu verschiedenen Formen des Widerstands.

Auf der COP28 sind nicht nur Regierungs- und Konzernchefs unterwegs, sondern auch eine Vielzahl von Aktivist*innen. Wir haben mit Hajar Al-Beltaji aus Ägypten gesprochen, um zu verstehen, welche Perspektiven MAPA-Atkivistinnen auf der COP28 vertreten.

Tadzio Müller hat eine ähnliche Analyse wie Lasse. In diesem Text geht er auf praktische Handlungsmöglichkeiten für die Klimabewegung ein: “eine Politik im Kollaps beginnt nicht mit der Ideologie oder dem großen Projekt; sie beginnt mit menschlichen Bedürfnissen vor Ort.”