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Klimabewegung

In diesm Artikel reflektieren die Autor*innen das Bewegungs-Jahr 2023. Sie schlagen vor, von Lützerath und der Mobilisierung in Frankreich zu lernen, lokale Auseinandersetzungen zu vernetzen und gegen den “ökozidalen Kapitalismus” vorzugehen. Das Verlassen von Melancholie und die Entwicklung neuer Strategien, sehen sie als Voraussetzung, um die Eskalation des Bestehenden anzustreben und die Hoffnung auf Veränderung zu bewahren.

Die Folgen der Klimakrise sollen laut Basti (iL) ein neuer Ausgangspunkt für die Klimabewegung sein: Die Krisenerfahrungen seien sehr verschieden “und trotzdem bilden sie eine zumindest in Teilen geteilte Erfahrung, aus der heraus ein globales Projekt der Solidarität als Lösung erwachsen kann”.

28 UN-Klima-Konferenzen (COP) und noch nie stand ein Ende fossiler Energieträger in einem der Abschlussdokumente. Im Gegenteil: Die Regierungen der Erde wollen in den nächsten 30 Jahren noch mehr Öl und Gas verbrennen! Nadja Charaby analysiert, was bei der aktuellen COP wichtig, was zu erwarten ist und zieht die Verbindung zu verschiedenen Formen des Widerstands.

Auf der COP28 sind nicht nur Regierungs- und Konzernchefs unterwegs, sondern auch eine Vielzahl von Aktivist*innen. Wir haben mit Hajar Al-Beltaji aus Ägypten gesprochen, um zu verstehen, welche Perspektiven MAPA-Atkivistinnen auf der COP28 vertreten.

Tadzio Müller hat eine ähnliche Analyse wie Lasse. In diesem Text geht er auf praktische Handlungsmöglichkeiten für die Klimabewegung ein: “eine Politik im Kollaps beginnt nicht mit der Ideologie oder dem großen Projekt; sie beginnt mit menschlichen Bedürfnissen vor Ort.”

Lasse Thiele analysiert, wie Liberale und Konservative sich Richtung Faschismus radikalisieren, um ihren Wohlstand in der Klimakatastrophe abzusichern. Er fragt, wie wir mit den Abwehrreflexen der Privilegierten umgehen können und wie wir die Verdrängung durchbrechen, die viele angesichts der Klimakrise an den Tag legen.

Aktivist*innen werden von antikolonialen und ökologischen Kämpfen in Sápmi berichten. Sápmi ist der Sámi Name für das traditionelle Gebiet der Samen, was von den Skandinavischen Ländern Norwegen, Schweden und Finnland, als auch Russland kolonisiert wurde/wird und wo die Sámi auch heute von den verschiedenen Regierungen diskriminiert und das Land ausgebeutet wird.
Wie hängt der Grüne Kapitalismus mit der modernen Kolonisierung zusammen? Wie ist die aktuelle politische Lage? Und welche ökologischen Kämpfe werden gerade geführt?
Gemeinsam wollen wir diesen Fragen näher kommen, diese Kämpfe sichtbarer machen und voneinander lernen.

[Dieser Audiomitschnitt ist beim System Change Camp entstanden] In dem Workshop wollen wir auf die Zusammenhänge zwischen der Klimakrise und Intersektionalität eingehen. Wir wollen teilen wie wir uns international mit feministischen Gruppen organisieren und was wir im Globalen Norden davon lernen (müssen).

Titel: Overcommoning Capitalism Inhalt: [Dieser Audiomitschnitt ist auf dem System Change Camp entstanden].System Change muss die Logiken des Systems überwinden, sonst kommen wir nicht raus. Um zu verstehen, was alles anders sein könnte, braucht es… Weiterlesen »Overcommoning Capitalism

Ein Heft über kommende Konflikte, inspirierende Proteste und die Hotspots in Deuschtland.