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Taktik

Wir haben als KlimaX-Redaktion die Autor*innen interviewt, um zu verstehen, welche Strategien Bewegungen nutzen sollten.

Im Gespräch mit Sally Haslanger geht es um große Fragen die, die verschiedensten Themenbereiche berühren. Angefangen bei der Frage ob revolutionärer Wandel möglich ist, über eine Darstellung warum kultureller Wandel auch materialistische Konsequenzen haben kann. Weiter geht es mit der Frage wie man Menschen in einer sich rasant verändernden Welt mitnehmen kann und welche strategischen Ansätze und taktischen Mittel dabei Hoffnung auf Erfolg versprechen können. Das Ganze ist in einer Sprache gehalten die auf Verständlichkeit und Direktheit abzielt. 

In diesem Text wird dafür argumentiert über weitere Aktionsformen nachzudenken, welche bisher in der Klimagerechtigkeitsbewegung in Deutschland (und Europa) kaum angewendet wurden. Entgegen dem aktuell vorherrschenden Prinzip der Gewaltfreiheit in Aktionen wird hier für eine mehr militante Form des Widerstands argumentiert. Eine wichtige Frage ist, ob wir darauf vertrauen, dass wir den Staat schnell genug dazu bewegen können die notwendigen Veränderungen umzusetzen oder die Dinge selbst in die Hand nehmen.. Gesellschaftliche Umbrüche haben eine lange Vergangenheit von Sabotage und anderen Arten des Widerstands neben gewaltfreien Aktionen. Sollten wir Gewaltfreiheit als Dogma infrage stellen können, dann können wir evtl. andere, effektivere Arten des Widerstands finden und nutzen.

Aktivist*innen von #WirFahrenZusammen argumentieren in diesem Text dafür, eine langfristige Allianz zwischen Arbeiter*innen und Klimabewegung aufzubauen, um gemeinsam größere (Streik)Macht zu erlangen. Sie sehen zahlreiche gemeinsame Interessen für eine solche Allianz im Kampf um die Arbeitsbedingungen im ÖPNV, der sich im Frühjahr 2024 zuspitzen wird. Dafür und für die noch härteren Kämpfe der Zukunft halten sie es für notwendig, dass sich “Kerne an Beschäftigten und Aktivist:innen mit Selbstbewusstsein, gemeinsamer Kampferfahrung und starken Machtmitteln” bilden.

In diesem Beitrag spricht sich die Aktions AG von Ende Gelände dafür aus, im deutschsprachigen Raum ein “antikapitalistisches Bündnis” von Klimagerechtigkeitsbewegungen aufzubauen.
Das Bündnis soll mit zivilem Ungehorsam und Sabotage gemeinsam klar machen: Die Bewältigung der Klimakrise kann nicht im Kapitalismus gelingen. Im Text beschreiben sie, warum jetzt die richtige Zeit dafür sei und wie das Bündnis in den nächsten Monaten geschlossen und in Vielfalt agieren könnte. Der Vorschlag soll auch auf der Strategiekonferenz in Köln (15.-18.6.) besprochen werden.

Tadzio Müller macht sich seit einer Weile Gedanken über die wachsende Repression gegen die Klimabewegung und was das mit der “Verdrängungsgesellschaft” zu tun hat. Er sieht die Entwicklung pessimistisch, die Letzte Generation besonders gefährdet und wünscht sich als Ausweg eine Protest-Pause, um kollektives Trauern zu ermöglichen.

Die Debatten innerhalb der linken Szene rund um die letzte Generation sind sehr verschieden. Hier haben wir einen Artikel ausgewählt, der aus linksradikaler Perspektive heraus versucht die Arbeit der Letzten Generation kritisch zu würdigen. Leider ist die Sprache z.T. nicht sehr zugänglich und der Ton etwas arrogant. Wir hoffen trotzdem, dass er einen guten Startpunkt für eine Debatte bieten kann!

Hier findet ihr alle Videos von KlimaX meets Lützi! Darin gibt es tägliche Berichterstattung und spanende strategische Debattenbeiträge.

In diesem Interview unterhalten sich Payal Parekh und Tino Pfaff über den Begriff “Radikalisierung”, Sabotage & Demontage und die patriarchale Prägung von Strategiedebatten in der Klima(gerechtigkeits)bewegung. Es geht um die Frage der “richtigen Taktik” und die Frage von “wie werden wir mehr?”. Eine spannende Idee: Lasst uns den Kampf für Klimagerechtigkeit horizontal eskalieren!