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Strategie

Sascha Döring argumentiert in diesem Artikel, dass die Klimagerechtigkeitsbewegung in diesem Moment der strategischen Neuorientierung nicht blindlings in die Eskalationsfalle tappen sollte, sondern Radikalität durch das Knüpfen neuer Bündnisse mit Arbeiter*innen steigern sollte

In diesem Interview sprechen zwei Aktivist*innen von FFF über die Möglichkeit Arbeiter*innen mit Organizing-Methoden zu organisieren, gemeinsame Interessen zu identifizieren und so eine schlagkräftige gesamtgesellschaftliche Streikmacht aufzubauen. Dabei geht es auch darum den Zustand zu überwinden, dass Soziales und Klima durch die Politik beständig gegeneinander ausgespielt wird.

Im Jahr 2021 fanden insgesamt zwei (pandemiebedingt online) Aktions- und Strategiekonfrenzen der Klimagerechtigkeitsbewegung im Deutschsprachigen Raum statt. Hier findet ihr die gesamte Dokumentation zu den Konfrenzen.

Inken Behrmann und Valentin Ihßen diskutieren, vor welchen Herausforderungen die Klimagerechtigkeitsbewegung im Jahr 2022 steht. Sie plädieren für einen strategischen Fokus auf den Verkehrssektor.

Wie verschaffen sich Klima-Aktivist*innen Gehör, wenn wöchentliche Klimastreikts und Demonstrationen nichts verändern? Tadzio Müller und Alexander Kissler streiten sich im Deutschlandfunk über die Legitimität von zivilem Ungehorsam und friedlicher Sabotage angesichts der Klimakrise.

Jan Ole Arps und Guido Speckmann meinen, dass durch die Diskussion über radikalere Aktionsformen die Klimagerechtigkeitsbewegung wichtigen Fragen ausweicht: Bis zu welchem Grad kann die Klimabewegung beim Klimaschutz auf den Staat hoffen, kann sie es überhaupt? Welcher Druck wäre nötig, um wirksamen Klimaschutz zu erzwingen – und wie soll er mobilisiert werden? Und wenn das keine aussichtsreiche Strategie ist: Was sind die Alternativen? -> Mögliche Antworten und Analysen skizzieren sie in diesem Artikel.

Nico Graack und Esteban Servat plädieren dafür, dass die Klimabewegung ihre Kämpfe darauf ausrichtet, die Zerstörung und koloniale Ausbeutung im Globalen Süden sichtbar zu machen. Das sei gelebter Antirassismus und die notwendige Dekolonisierung der Klimabewegung.