Sabotage
In diesem Interview mit dem Wissenschaftler und Aktivisten Andreas Malm geht es nicht nur um sein Buch ‘Wie man eine Pipeline in die Luft jagt’ und der Auseinandersetzung mit dem Gewaltbegriff, sondern auch um die Frage, was die Klimagerechtigkeitsbewegung tun muss um den Klimawandel vielleicht doch noch aufzuhalten.
In dieser Folge des Dissens Podcasts unterhält sich Payal Parek mit Lukas Ondreka über das viel diskutierte Thema ‘friedliche Sabotage’. Die leitende Frage ist, wie sich die Klimabewegung neu ausrichten könnte, sich noch mehr Menschen für Klimagerechtigkeit begeistern lassen, welche Protestformen sinnvoll sind und was die grenzen demokratischen Protests sind. Sie argumentiert darin, wann und warum Sabotage nicht alle Probleme löst, es aber trotzdem auch eine Taktik sein kann.
Jan Ole Arps und Guido Speckmann meinen, dass durch die Diskussion über radikalere Aktionsformen die Klimagerechtigkeitsbewegung wichtigen Fragen ausweicht: Bis zu welchem Grad kann die Klimabewegung beim Klimaschutz auf den Staat hoffen, kann sie es überhaupt? Welcher Druck wäre nötig, um wirksamen Klimaschutz zu erzwingen – und wie soll er mobilisiert werden? Und wenn das keine aussichtsreiche Strategie ist: Was sind die Alternativen? -> Mögliche Antworten und Analysen skizzieren sie in diesem Artikel.





